Nach mehrjährigen Vorarbeiten von 2006 bis 2010 wurde das "ket" – Karlsruher EntspannungsTraining - 2010 von Prof. Dr. Norbert Fessler gegründet. Er leitet das ket zusammen mit Prof. Dr. Michaela Knoll, die Gründungsmitglied im ket-Lehr- und Forschungsteam ist.

Mit der Akademie für Körperbildung, Stressbewältigung und Entspannung entwickelt das –ket-Lehr- und Forschungsteam unter dem Qualitätslabel „SeKA“ – dies bedeutet Selbstinstruktive Körper-Achtsamkeitsprogramme“ – praxisnahe und alltagstaugliche Kurzprogramme mit hoher gesellschaftlicher Relevanz für verschiedene Alters- und Zielgruppen.

Gezielt werden Programme zu den Themen ‚Körperbildung, Stressbewältigung und Entspannung‘ entwickelt für Kinder und Jugendliche, Erwachsene aber auch für ältere Menschen und Hochbetagte. Diese sind so ausgelegt, dass sie von den Fach- und Lehrkräften oder entsprechend von ket ausgebildeten Multiplikatoren selbsttätig erarbeitet und unterrichtet werden können, beispielsweise in vorschulischen und schulischen Bildungseinrichtungen oder Pflegeeinrichtungen, vor allem aber auch in Betrieben.

Schwerpunkt für die systematische Implementierung der Programme in Settings ist die betriebliche Gesundheitsförderung. Über Multiplikatorenschulungen werden Betriebsangehörige befähigt, selbsttätig Entspannungs- und Bewegungspausen in ihrem eigenen Betrieb anbieten zu können.
Bezogen auf die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen ist ket mit dem FoSS – dem Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen in Kooperation von KIT und PH Karlsruhe – verknüpft: Hier werden Körperbildungs- und Entspannungsprogramme für Kinder und Jugendliche entwickelt und deren Implementierung in schulischen und vorschulischen Bildungseinrichtungen wissenschaftlich evaluiert. Weiterhin werden Fort- und Weiterbildungen für dort unterrichtende Fach- und Lehrkräfte angeboten.

 

Die Grundlagen von SeKA finden Sie hier.

Einen Überblick zu ket-Schriften und ket-Medien finden Sie hier

Einen Überblick zu Qualifikationsarbeiten mit SeKA_Themen finden Sie hier.

Einen Einblick in die Forschungsmethoden finden Sie hier.